Eine Tonart ist ein Grundton plus die Tonleiter, die auf ihm aufbaut: In G-Dur ist G das Zentrum, und die Töne stammen aus der G-Dur-Tonleiter, mit einem Kreuz, F♯. Statt das ♯ vor jedes F zu schreiben, steht es einmal am Anfang jeder Notenzeile: Das sind die Tonartvorzeichen, auch Vorzeichnung genannt (siehe Noten lesen).
Kreuze und b kommen immer in derselben Reihenfolge hinzu. Die Reihenfolge der Kreuze ist F C G D A E B, die der b genau umgekehrt: B E A D G C F. Eine Tonart mit drei Kreuzen hat also immer die ersten drei: F♯, C♯ und G♯.
Sieh genau hin: Jedes Kreuz liegt eine Quinte über dem vorigen, von F hinauf zu C, hinauf zu G … Das ist wieder der Quintenzirkel (dort findest du auch Eselsbrücken für die Reihenfolge der Tonarten). Jeder Schritt im Uhrzeigersinn fügt ein Kreuz hinzu (oder nimmt ein b weg), jeder Schritt gegen den Uhrzeigersinn macht das Gegenteil.
Jede Vorzeichnung gehört zu einer Dur-Tonart und zu einer Moll-Tonart, ihrer :
Drei Tonarten lassen sich auf zwei Arten schreiben: G♭ und F♯, D♭ und C♯, B und C♭ klingen gleich. Meist nimmt man die Schreibweise mit weniger Vorzeichen: D♭ (fünf b) statt C♯ (sieben Kreuze), B (fünf Kreuze) statt C♭ (sieben b). G♭ und F♯ haben beide sechs, und beide sind gebräuchlich. Denk an die internationalen Buchstaben: B-Dur ist das deutsche H-Dur, und das deutsche B-Dur heißt hier B♭-Dur.
Wähle den Grundton einer Tonart, dann Dur oder Moll, und sieh dir ihre Vorzeichnung und ihre Tonleiter an. Klick auf eine Note, um sie zu hören.
D-Dur: F♯ C♯. Das letzte Kreuz ist C♯. Einen Halbton darüber liegt D: D-Dur.
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